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<pre>Derartige Resultate haben zur logischen Folge, dass an den bislang gefahrenen Kuschelkurs nicht mehr zu denken ist: So hat Dardai unmittelbar vor dem Bundesliga-Start unter anderem am langjährigen Kapitän Fabian Lustenberger ein Exempel statuiert.  <p> Beim 2:0-Erfolg in der Commerzbank-Arena wurde den ambitionierten Hessen ausgerechnet vom FCI die erste Heim-Niederlage der laufenden Runde beigebracht — während zuvor die gesamte nationale Elite an der Heimstärke der Adlerträger verzweifelt war.  <p>  Beim überraschenden 2:1 gegen Dortmund hatte das abgeschlagene Schlusslicht am letzten Wochenende eindrucksvoll seinen Überlebenswillen demonstriert, während der erfolgsverwöhnten TSG im neuen Jahr ein bisschen die Orientierung abhandenzukommen droht. <p> Das diesbezügliche Zaudern könnte nicht zuletzt auch mit dem anstehenden Endspiel in Zusammenhang zu bringen sein: Alles andere als ein Sieg würde nach aller Wahrscheinlichkeit das Ende der aktuell noch arglos im Volkspark vor sich hin tickenden Bundesliga-Uhr besiegeln. <p>  Diese Annahme drängt sich insbesondere auch für die nun unmittelbaren anstehenden Aufgaben auf: Immerhin macht der Blick auf den zur Verfügung stehenden Kader deutlich, dass der Saisonstart bereits etliche Opfer gekostet hat.  </pre>


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<pre>Die Mängelliste könnte aber auch fast beliebig fortgesetzt werden: Die Pässe kamen nicht an, die Laufwege stimmten nicht und vor allem die Offensivleistung war desaströs. Kein einziger Schuss der Wolfsburger kam aufs Schalker Tor, die acht Versuche gingen entweder daneben oder wurden geblockt.  <p> Beide zählen zu jener fünfteiligen Verfolgergruppe von Tabellenführer Bayern München, die bei 7 Punkten hält.  <p>  Wurden den Schwaben in der Meisterschaft und dem DFB-Pokal binnen wenigen Wochen gleich zwei Niederlagen beigebracht, waren die weiterhin in der Bundesliga absolvierten acht Auftritte lediglich für zwei Unentschieden und sechs Pleiten gut. <p> Bei Union Berlin gegen VfB Stuttgart wurde die Favoritenrolle schon diskutiert. Eigentlich spricht alles für die Berliner, vor allem in ihrer Festung An der Alten Försterei. Die Krise der Schwaben spielt dabei ebenfalls eine große Rolle, denn Lababdias Stuhl wackelt schon nach wenigen Spielen wieder. <p>  Ich kann mir ehrlich gesagt nichts anderes vorstellen, denn da der VfL seit Jahren immer trifft gegen den FCB, bedeutet das für mich ein eher wildes Hin und Her, was gute Chancen für ein Über 3,5 Tore liefert.  </pre> 


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<pre> Das abschließend prognostizierte Gladbacher Törchen soll schließlich nur noch dazu dienen, nochmals ein wenig an der Gesamtquoten-Schraube zu drehen.  <p> Allerdings trifft es dann wohl doch nur die halbe Wahrheit, wenn die Niederlage in Berlin lediglich unglücklichen Verwicklungen angekreidet wird: Immerhin sahen sich die Kraichgauer am Sonntag außer Stande, eine komplett farblose Hertha aus der Fassung zu bringen.  <p>  Jedes der letzten drei Duelle zwischen den Münchner und dem FSV endete mit über 3,5 Toren, die letzten drei Heimspiele gegen die Nullfünfer gewann der Rekordmeister gar mit 6:1, 6:0 und 4:0. <p>  Selbstredend – weshalb sich diese Partie nun auch auf dem Wettschein meiner Risiko-Kombi noch einmal einen Ehrenplatz verdient. <p>  Eine richtig große Fallhöhe macht in der letzten Runde freilich aber nur den Gästen aus der Fuggerstadt zu schaffen: Während den bayrischen Schwaben weiterhin die Bruchlandung auf dem Relegationsplatz droht, steht für die Hausherren „nur“ ein sicherer Startplatz in der Königsklasse auf dem Spiel.  </pre>


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<pre> Rückblickend auf diese Partie stehen wir Wettfreunde einem FCI-Erfolgserlebnis im Olympaistadion eher skeptisch gegenüber. Zumal die Dardai-Elf sich seither noch einmal gehörig weiterentwickelt hat.  <p> Denn die Freiburger haben nur ein Vier-Punkte-Plus auf den gefürchteten Relegationsplatz und zudem mit 25:42 auch noch eine äußerst schlechte Tordifferenz, die vielleicht am Ende der Saison den Ausschlag darüber gibt, ob man über die Klippe Richtung zweite Bundesliga stürzt oder nicht.   <p> Während die Tendenz bei den Berlinern nach oben zeigt, sieht es bei Eintracht Frankfurt nicht so positiv aus. <p>  Kein leichtes Unterfangen, schließlich sind die „Fohlen“ vom Niederrhein in einer ähnlich guten Verfassung wie die Berliner.  <p> Dazu lässt das Restprogramm für die in dieser Spielzeit so aufopferungsvoll kämpfenden Darmstädter nach zwei Niederlagen in Folge nur wenig Gutes erahnen.  </pre>


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<pre> Auf beiden Seite gab es jeweils genau ein Ergebnis, das weniger als drei Gegentreffer zu bieten hatte. Was wir dem FCA in den zwei bisherigen Heimspielen aber attestieren darf, ist der Fakt, dass sechsmal selbst getroffen werden konnte.  <p> Durch den Kantersieg des BVB gegen Köln und der gleichzeitigen Niederlage des FCB bei Leverkusen strahlt Schwarz-Gelb mit einem Punkt Vorsprung vom Bundesliga-Thron. Zu viel des Guten für den Serienmeister, der diese Schlagzeilen mit einem brisanten Trainerwechsel in der Länderspielpause zu übertrumpfen wusste. Julian Nagelsmann war einmal, Thomas Tuchel gehört die Zukunft.  <p>  Dennoch lässt das bisherige Programm (u. a. gegen den FC Bayern, Leverkusen und Dortmund) die magere Ausbeute als verzeihlich erscheinen: Im anstehenden Heimspiel dürfte zudem für die Kraichgauer sprechen, dass das Team bisweilen auch schon einmal wenige Chancen zu nutzen weiß. <p>  Das Spiel bei der Eintracht war bezeichnend für die bisherige Saison der Hauptstädter: vorne läuft es sehr gut, die Wechselspieler sorgen in der Regel für frischen Wind, der Defensive unterlaufen allerdings Fehler. Die Gegentreffer, die die Hertha kassiert, fallen viel zu einfach. „Wir sind manchmal einfach noch zu naiv„, so Dardai.  <p> Die Schalker konnten dagegen auswärts auch nur selten überzeugen. Nur einen Sieg gab es bei sieben Auftritten in der Fremde, und erst vier erzielte Treffer.  </pre>


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